Brandenburg

ORPHON – Musik erleben und verstehen

Musik live hören und ein Orchester beim Proben beobachten – das ist schon etwas Besonderes und meist mit bleibenden Eindrücken verbunden. In dem Projekt ORPHON wurden die Schüler zusammen mit ihren Familien in den Probensaal eingeladen. Über einen speziellen Audioguide konnten sie Live-Kommentare der Hör-Vermittler zum Geschehen auf der Bühne und im Orchestergraben mitvollziehen. Ostdeutsche Sparkassenstiftung und Mittelbrandenburgische Sparkasse unterstützten das Vorhaben.

Mecklenburg-Vorpommern

Auf Expedition – Bauhaus-Künstler Feininger in Ribnitz und Damgarten

Zu den eher versteckten Orten der Kunstgeschichte zählt Ribnitz-Damgarten am Saaler Bodden. Zwischen 1905 und 1928 ließ sich hier der Amerikaner Lyonel Feininger (1871–1956), einer der namhaftesten Vertreter der Klassischen Moderne, für seine Kunstwerke inspirieren. Feininger war von der verwinkelten Architektur so sehr angetan, dass er sich in seinen Motiven noch lange nach seiner von den Nazis 1937 erzwungenen Rückkehr in die USA besann.

Die Ostdeutsche Sparkassenstiftung unterstützt gemeinsam mit der Stiftung der Sparkasse Vorpommern den engagierten Kunstverein und übergab diesem seine 2000. Förderzusage. Damit konnte die Zeichnung „Mühlenstraße, Ribnitz“ von 1905 für die Dauerausstellung angekauft werden.

Sachsen

Aufruf – Glocke im Symbol der Friedlichen Revolution von 1989 soll wieder erklingen

Die Leipziger Nikolaikirche war Ausgangspunkt der Montagsdemonstration am 9. Oktober 1989 und wurde zum Symbol der Friedlichen Revolution. Seit 100 Jahren wird im Südturm dieser Kirche die große Glocke „Osanna“ schmerzlich vermisst. Zum 30. Jahrestag des 9. Oktobers 1989 soll „Osanna“ neu gegossen und das gesamte Geläut wieder vervollständigt werden. Damit dieses große Vorhaben gelingt, hatten Kirchgemeinde, Stiftung und Sparkasse Leipzig zu Spenden aufgerufen. Dabei wurde jeder gespendete Euro um zwei weitere erhöht. Das Ziel von 136.000 Euro konnte kurz nach dem Jahreswechsel erreicht werden.

Sachsen-Anhalt

Der seltene Klimt – Halle zeigte ihn

Das Kunstmuseum Moritzburg in Halle (Saale) präsentierte anlässlich seines 100. Todestages den großen Einzelgänger der europäischen Kunstgeschichte, den „Zauberer aus Wien“, Gustav Klimt (1862–1918).

Ausgehend vom „Bildnis der Marie Henneberg“ (um 1902) aus der eigenen Sammlung, wurde in Halle vor allem das zeichnerische Werk Klimts gewürdigt. Die Kunstinteressierten standen Schlange und bescherten dem Museum einen neuen Besucherrekord. Junge Leute konnten sich selbst als Kuratoren ausprobieren und eine virtuelle Ausstellung entwerfen. Stiftung und Saalesparkasse waren Partner des Museums und konnten erneut ein ambitioniertes Vorhaben unterstützen.