Der Deutsche Pavillon auf der Kunstbiennale in Venedig widmet sich 2026 unter dem Titel Ruin Fragen von Zusammenbruch, Umbruch und gesellschaftlicher Transformation. Die Sparkassen-Finanzgruppe unterstützt den deutschen Beitrag in diesem Jahr erneut als Partner.
Kuratiert wird der Deutsche Pavillon von Dr. Kathleen Reinhardt, Direktorin des Georg Kolbe Museums, Berlin. Sie präsentiert Arbeiten der Künstlerinnen Henrike Naumann und Sung Tieu. Die Planungen wurden vom plötzlichen Tod Henrike Naumanns im Februar 2026 überschattet. Ihr Beitrag konnte auf Grundlage ihres bereits abgeschlossenen Konzepts realisiert werden.
Die Biennale in Venedig gilt als eines der weltweit wichtigsten Foren für Gegenwartskunst. Alle zwei Jahre macht sie sichtbar, welche Themen, Formen und Debatten die internationale Kunst prägen. Mit ihrem Engagement trägt die Sparkassen-Finanzgruppe dazu bei, zeitgenössische Kunst aus Deutschland international sichtbar zu machen.
„Mit Ruin richtet der Deutsche Pavillon den Blick auf ostdeutsche Geschichte, auf Transformationsprozesse nach der Wiedervereinigung und auf Fragen von Identität und gesellschaftlichem Wandel“, sagt Prof. Dr. Ulrich Reuter, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV). „Das macht diesen Beitrag besonders relevant. Für die Sparkassen-Finanzgruppe ist Kulturförderung ein zentraler Teil ihres gesellschaftlichen Engagements: lokal, regional, national und zu ausgewählten Anlässen auch international. Denn Kunst und Kultur stiften Identität und tragen zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft bei.“
Sowohl die beiden Künstlerinnen als auch die Kuratorin sind im Osten Deutschlands aufgewachsen. Diese Perspektive ist auch für das Engagement des Ostdeutschen Sparkassenverbandes und der Ostsächsischen Sparkasse Dresden ein besonderer Anknüpfungspunkt. Sie fördern das Projekt gemeinsam mit dem Sparkassen-Kulturfonds des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes und der DekaBank.
Die Unterstützung ist Teil des umfassenden gesellschaftlichen Engagements der Sparkassen-Finanzgruppe. Im vergangenen Jahr stellte die Gruppe dafür rund 504 Millionen Euro bereit, davon entfielen 138 Millionen Euro auf Kunst und Kultur. Damit ist die Sparkassen-Finanzgruppe der größte nichtstaatliche Kulturförderer in Deutschland.
Foto: Jens Ziehe/DSGV