IKT-Drittparteien- und Auslagerungs-Management
Verändertes Kundenverhalten, regulatorische Vorgaben, personelle Engpässe und die zunehmende Komplexität von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) stellen Sparkassen vor erhebliche Herausforderungen. Neben der stetigen Weiterentwicklung der eigenen IT-Landschaft wächst auch die Zahl externer Dienstleister, Cloud-Services und ausgelagerter Prozesse.

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Gleichzeitig steigen die aufsichtlichen Anforderungen an das Drittparteien- und Auslagerungsmanagement, insbesondere im Zuge regulatorischer Vorgaben wie den Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) und dem Digital Operational Resilience Act (DORA). Das strategische Management dieser externen Beziehungen ist für viele Institute ein zentraler Risikotreiber:
- IKT-Drittparteienmanagement bedeutet, die Abhängigkeiten zu externen IT-Dienstleistern und -Plattformen zu identifizieren, Risiken zu bewerten, zu kontrollieren und kontinuierlich zu steuern.
- Auslagerungsmanagement umfasst die sorgfältige Auswahl von Dienstleistern, die vertragliche Absicherung, die laufende Überwachung sowie Maßnahmen zur Sicherstellung von Kontinuität und Compliance.
Ziele eines professionellen Drittparteienmanagements
Ein professionelles Drittparteienmanagement soll gewährleisten, dass:
- Finanzunternehmen ihre Abhängigkeiten von externen Dienstleistern und Leistungsbezügen kennen,
- Risiken aus Dienstleisterbeziehungen frühzeitig erkennbar und steuerbar sind,
- Systemausfällen, Cyber-Vorfällen oder Einschränkungen im Geschäftsbetrieb effizient begegnet werden kann,
- regulatorische Anforderungen eingehalten werden.
Unsere Unterstützung
Der Ostdeutsche Sparkassenverband (OSV) unterstützt seine Mitgliedssparkassen bei der praktischen Umsetzung der regulatorischen Anforderungen. In regelmäßigen Austauschrunden besprechen wir die Themen detailliert, begleiten sie mit zentralen Unterstützungsmaterialien und klären Einzelfragen. Zusätzlich beraten wir auf Basis zentral bereitgestellter Richt- und Leitlinien sowie ergänzender Unterstützungstools.
Der OSV wirkt zudem in bundesweiten Arbeitskreisen und Gremien mit. So stellen wir sicher, dass sich unsere Unterstützungsleistungen konzeptionell weiterentwickeln und die Anforderungen und Interessen der OSV-Sparkassen in zentrale Projekte einfließen.

